13./14. Mai – Alumnitreffen 2017

Das diesjährige Alumnitreffen wird am Wochenende 13. und 14. Mai 2017 an der Uni Erfurt stattfinden.

Anmeldung :

Es wird dieses Jahr kein Anmeldeformular o.ä. geben. Bitte gebt deswegen in der entsprechenden Facebook-Gruppe an, ob Ihr zum Treffen kommt (‚Zusage/Nehme teil‘) oder nicht. Für die Verpflegung usw. werden wir uns an der Teilnehmerzahl dort orientieren. Falls Ihr Facebook nicht nutzen wollt aber zum Treffen kommt, würden wir uns über eine kurze Info an unsere Mailadresse freuen!

Ort: Das ganze Programm wird im HS 6 im Lehrgebäude 2 stattfinden.

Das  Programm:
10:30 – Welcome
11:00 – 11:30 – Neues aus der Fakultät mit Dekan Prof. Dr. Guido Mehlkop
11:30 – 13:00 – Mittagssnack und Mitgliederversammlung
13:30 – 14:30 – Einfallstore für StaatswissenschaftlerInnen

15:00 – 16:30 – Diskussion:

„1+1=3 – Herausforderungen des postfaktischen Zeitalters“ mit

  • Prof. Hermann-Josef Blanke (Lehrstuhlinhaber Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europäische Integration, Uni Erfurt)
  • Prof. Guido Mehlkop (Lehrstuhlinhaber Quantitative Methoden und Empirische Sozialforschung, Uni Erfurt)
  • Prof. André Brodocz (Lehrstuhlinhaber Politische Theorie, Uni Erfurt)
  • Dr. Steven Schäller (Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte, TU Dresden).

Moderation: Dr. Stefanie Hammer (Lehrstuhl Politische Theorie)

ab 16:30/17:00 – gemeinschaftliches Grillen mit Studierenden, Professoren und Alumni

Sonntag, 14. Mai: Ausklang mit gemeinsamen Frühstück

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Alumnitreffen 2016

Wann? 24. September 2016  15 Uhr
Wo? SPUTNIK KINO (Höfe am Südstern)
3. Hof, 5. Stock
Zugang: Hasenheide 54 oder Körtestraße 15-17
10967 Berlin Kreuzberg
U7, N7 Südstern, Bus M41 (Körtestraße)
Mit wem? Mit Euch und als Gast und Referent apl. Prof. Alexander Thumfart

Prof. Thumfart wird einen kleinen informellen Vortrag „zu aktuellen Geschehnissen in der Welt“ mit anschließender Diskussion halten. Wir freuen uns auf die spannende Diskussion mit Ihm und Euch!

Weitere Neuigkeiten erfahrt Ihr hier im Newsletter, bei Facebook oder bei LinkedIn.

Bis dahin:

Alumna des Quartals: Julia Preuß

 

1) Was ist deine aktuelle Tätigkeit und was begeistert dich an ihr?

Ich bin bei der AUDI AG in Ingolstadt in der Transportlogistik tätig. Hierbei bin ich zuständig für Sonder- und Eventtransporte. Ich plane, organisiere und beauftrage dabei Transporte in die ganze Welt und koordiniere und überwache im Anschluss deren Durchführung. Erprobungsfahrten in Alaska, Händlerpräsentationen in Barcelona und  Qualitätschecks im Süden Afrikas gehören zu meinem Tagesgeschäft.
Hierbei bin ich nicht nur für einen kleinen Anteil der Logistik tätig, sondern für das „große Ganze“. Angefangen bei der Konzepterstellung über den Beschaffungsprozess inklusive Auftritten in sämtlichen Einkaufsgremien des VW-Konzerns bis hin zur tatsächlichen Logistikkoordination vor Ort bin ich für die Prozesse von A bis Z verantwortlich. Mittlerweile bin ich auch im Thema Zollrecht und Gefahrgutdeklaration zum Experten geworden. Das operative Transportgeschäft ist allerdings nur ein Teil meiner Tätigkeit. Ich bin gleichzeitig auch zuständig für zahlreiche Sonderthemen. Hierzu zählen beispielsweise Qualitätsaudits zur Spediteursperformance oder die Betreuung von Master-Seminaren an der TU-Dortmund…die Vielfalt ist quasi unerschöpflich.
Aufgrund der ziemlich breit gefächerten Studieninhalte, die mich innerhalb der Logistik unter vielen „hauptamtlichen Logistikern“ zu einem Exoten machen, kann ich mich in meiner Abteilung in vielen Themen einfach austoben, weil sie bislang noch von niemandem bearbeitet wurden. Diese Freiheit begeistert mich immer wieder.

2) Wie bist du dahin gekommen?
Während des Stawi-Studiums mit Hauptfach Wirschafts- und Sozialwissenschaften mit Nebenfach Rechtswissenschaften (die Personen unter euch mit Entscheidungsschwierigkeiten werden diese Kombination verstehen können) habe ich mehrere Praktika in der Automobilindustrie absolviert. Das Faible für Autos hatte ich schon von klein auf. Erst bei Audi, dann bei SEAT in Spanien und am Ende bei BMW in München – immer in den unterschiedlichsten Bereichen. Beim Berufseinstieg wurde ich dann zwar nach dem „roten Faden in meinem Lebenslauf“ gefragt, welcher der Personalerin anscheinend nicht ausreichend vorhanden war, der sich aber auch immer mehr immer mehr  als total überbewertet herausstellt. Mein „roter Faden“ ist die Vielfalt, die Internationalität, das Generalisten-Wissen. Meine Ansicht nach ist es viel mehr eine Bereicherung, verschiedenartige Fachbereiche, Firmen und Tätigkeiten mit ihren Sichtweisen zu kennen als mit 22 Jahren (so alt war ich am Ende meines Bachelors) bereits der Experte in ausschließlich einem Gebiet zu sein. Punkten konnte ich bei meinem Berufseinstieg sowohl mit der Kombination aus Wirtschaftswissenschaften als auch Rechtswissenschaften, aber auch ganz klar mit vielen Auslandsaufenthalten und Fremdsprachenkenntnissen. Dabei bin ich immer wieder für die Kooperationen der Uni Erfurt dankbar, die ein Auslandsstudium und die Anerkennung der entsprechenden Leistungen ziemlich unkompliziert ermöglicht hat.

3) Welchen Einfluss hat dein Stawi-Studium auf deinen beruflichen Weg gehabt, bzw. was bringt es dir für deine aktuelle Tätigkeit?
Das Stawi-Studium begleitet mich immer wieder bei den verschiedensten Aufgabenstellungen. Dank zahlreicher Statistik-Vorlesungen hatte ich das Handwerkszeug erlernt, um für die Transportlogistik ein Reportingtool zu konzipieren. Statistische Methoden auf das Transportkostencontrolling anzuwenden und generell ein Kennzahlenmanagement aufzusetzen, wäre vermutlich ohne entsprechende Vorlesungen und Übrungen nicht möglich gewesen. Die rechtswissenschaftlichen Grundlagen, die mir das Nebenfach eingebracht hat, kann ich tagtäglich für das Vertragswesen mit Spediteuren einsetzen. Zuletzt habe ich ein Projekt zum Thema „Auswirkungen des Mindestlohngesetzes auf die Transportlogistik hinsichtlich der Auftraggeberhaftung“ bearbeitet, was sicherlich leichter ist, wenn man ein gewisses Vorwissen mitbringt. Auch wenn man eventuell am Ende des doch sehr generalistischen Studiums gedacht hat, dass man „alles ein bisschen und nix gscheit“ kann (wie man hier in Bayern zu sagen pflegt), dann weiß man spätestens nach ein paar Jahren Berufserfahrung, dass man als Generalist den Vorteil des Weitblicks hat. Man kann Sachverhalte aus den diversesten Seiten betrachten, da man im Rahmen des interdisziplinären Studiums auch diese Fähigkeit ausgebaut hat. Ich vermute außerdem, dass ich nicht unbedingt ein wirtschaftswissenschaftliches Studium gewählt hätte, wenn ich nicht als Stawi im ersten Jahr die Möglichkeit gehabt hätte, mal hineinzuschnuppern. Alles in allem war es für mich ein wunderbar passender Studiengang!

Alumnitreffen 2015

Das Alumnitreffen der Erfurter Staatswissenschaftler hat sich fünf Jahre nach dem ersten Anlauf zu einer Konstante für die Absolventen entwickelt. Es wurde über aktuelle politische Themen diskutiert und der Kontakt mit Fakultät und Studierenden gesucht.

Bei lockerer Atmosphäre und bestem Wetter lud der Alumniverein Staatswissenschaften der Universität Erfurt e.V. am dritten Maiwochenende ins Studentenzentrum Engelsburg nach Erfurt ein.

Um Raum zu schaffen für den persönlichen Austausch, das Netzwerken und zum Erleben der wunderbaren Frühlingstage in der Erfurter Altstadt, wurde das Rahmenprogramm in diesem Jahr bewusst schlank gehalten. So trafen am Freitagabend die Absolventen im Double B ein, um alte Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. Insbesondere die jüngeren Absolventen, die zum ersten Mal ein Alumnitreffen besuchten, waren gern gesehen.

Da Staatswissenschaftler/innen in der Regel am liebsten über Politik, Gott und die Welt reden, begann der Samstag mit einer inhaltlichen Podiumsdiskussion zu einem aktuellen und interdisziplinären Thema. Per Onlineumfrage unter den Alumni wurde vorab das Thema „Sanktionen“ festgelegt. Herr Prof. Brodocz (Dekan und Professur für Politische Theorien), Herr Prof. Ettrich (Professor für Strukturanalyse moderner Gesellschaften) und Herr Prof. Mehlkop (Professor für Methoden der empirischen Sozialforschung sowie Alumnibeauftragter der Fakultät) lieferten Impulse, bevor das Publikum in die Diskussion einsteigen durfte. Dabei wurde deutlich das staatswissenschaftliche Talent sichtbar, Problemstellungen nicht nur im aktuellen und konkreten Kontext, sondern zuvorderst auch im semantischen, ursprünglichen Sinn zu begreifen – obwohl der Rückgriff auf die tagespolitischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Russland, dem Iran oder Nordkorea unvermeidlich war. Wie für erprobte Staatswissenschaftler/innen üblich, reichte das angedachte Zeitfenster für die inhaltliche Debatte natürlich bei weitem nicht aus.

Doch auch der nächste Tagesordnungspunkt versprach langanhaltende Diskussionen. Der „Bericht aus der Fakultät“ von Dekan Brodocz hielt einige Neuigkeiten bereit. Nach dem in der vergangenen Jahren die Entwicklung an der Universität und in der Fakultät im Besonderen Anlass zur Sorge gab, konnte Brodocz dieses Jahr fast ausschließlich von positiven Neuerungen berichten. Die neue Landesregierung in Thüringen und vor allem die neue Unileitung erlauben weitaus bessere Rahmenbedingungen für die Staatswissenschaften als noch in den vergangenen Jahren. Auch scheinen die universitären Forschungsschwerpunkte „Bildung” und “Religion“ in Zukunft nicht mehr in Stein gemeißelt, so dass sich der Einfluss für die Staatswissenschaften vergrößern könnte. Die Studierendenzahlen steigen kontinuierlich an und auch die neue Studienrichtung „Internationale Beziehungen“ hat bisher nicht zu dem teilweise befürchteten Crowding-Out des eigentlichen Stawi-Studiengangs geführt. Bei der Studienplatzvergabe zeigt sich zudem deutlich, dass sich fast ausschließlich sehr gute Bewerber/innen um einen Studienplatz in Staatswissenschaften bemühen, so dass die akzeptierten Notenschnitte der Abiturienten immer weiter ansteigen. Eine mittelfristig größere Herausforderung stellt angesichts der wachsenden Studierendenzahlen das Raumproblem an Fakultät und Universität dar. Die bestehenden Kapazitäten sind zu gering, da das Audimax aus Brandschutzgründen derzeit nicht nutzbar ist und das neue Hörsaalgebäude (offiziell Kommunikations- und Informationszentrum) erst gegen Ende des Jahres bezugsfertig sein wird. Dadurch müssen die Studierenden teilweise auf Einrichtungen außerhalb des Campus‘ ausweichen. Die Diskussion mit den Alumni über die aktuelle Lage und Ausrichtung der Fakultät zielte auch darauf, welche Arbeitsmarktmöglichkeiten und Entwicklungschancen das Studium letztlich bieten sollte und wo die Nische und Stärke für die Staatswissenschaften an der Universität Erfurt liegen.

Nach dem Mittagessen wurde die Mitgliederversammlung des Vereins abgehalten. Nach der Entlastung des alten Vorstandes wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dieser zeichnet sich durch Kontinuität weiterhin aktiver Vorständler/innen und die Aufnahme jüngerer, teils noch an der Universität verhafteter Mitglieder, aus. So konnten wir beispielsweise Anja Lerch für den Vorstand gewinnen, die gleichzeitig Alumnibeauftragte des aktuellen Fachschaftsrats ist.  Es standen auch einige programmatische Entscheidungen an, bspw. dass in Zukunft ein jeweils zweijähriger Turnus für größere Treffen in Erfurt geplant ist. Dazu sollen die Treffen der Regionalgruppen und kleinere, unterjährige Treffen, die nicht notwendigerweise in Erfurt stattfinden müssen, verstärkt werden. Mit immer weiteren Jahrgängen, die das Studium erfolgreich abschließen, steigt auch in der regionalen Breite das Wachstumspotential, was sich zuletzt an gut besuchten Regionaltreffen etwa in Berlin und Frankfurt bestätigt hatte. Weitere Details zur Versammlung können die Mitglieder dem versandten Protokoll entnehmen.

Zum Ende des Nachmittags fanden sich die über 30 Alumni zusammen, um sich mit vielen aktuellen Studierende über ihren Werdegang nach dem Studium auszutauschen und Tipps & Tricks zu geben, welche Entscheidungen für die persönliche und berufliche Entwicklung sinnvoll sind. Nach einer großen Vorstellungsrunde wurden die Gespräche in kleineren Gruppen fortgesetzt. Damit wurde auch der gemütlichen Teil des Abends eingeleitet, der dann im Stadtgarten zu Balkanbeats zu später Stunde irgendwann sein Ende fand.

Mit dem Brunch am Sonntagvormittag in der Engelsburg endete das diesjährige Stawitreffen.

Absage Sommertreffen

Liebe Alumni,

leider müssen wir euch mitteilen, dass das Sommertreffen am 14./15. Juni nicht stattfinden wird. Der Grund hierfür sind die sehr geringen Anmeldezahlen, die Aufwand und Kosten nicht rechtfertigen. Wir bitten euch hierfür um Verständnis.

Nachdem wiederholt der Wunsch nach einem Sommertreffen an uns herangetragen wurde, haben wir den Versuch unternommen und in Rücksprache mit euch (per Online-Umfrage) einen Termin gefunden, für den knapp 40 Leute gestimmt haben. Letztlich haben sich jedoch nur 5 Alumni für das Sommertreffen angemeldet, so dass aus unserer Sicht die Durchführung keinen Sinn ergibt.

Im Herbst wird es vor der diesjährigen Graduiertenfeier (11.10.) einen Universitätsball am 10.10.2014 geben, zu dem auch alle Alumni eingeladen sind. Im Rahmen dessen wird auch das Herbsttreffen des Alumnivereins Staatswissenschaften mit Mitgliederversammlung stattfinden. Wir als Vorstand werden nun die Planungen für dieses Treffen angehen und euch auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns schon, euch, wenn nicht im Sommer, dann eben im Herbst, in Erfurt wieder zu sehen.

Der Vorstand

Staatswissenschaftler – Fit für danach?

Sind die Staatswissenschaftler „Fit für danach“? Diese Frage möchten wir am Samstag beantworten. Mit dabei sind:

Florian-Busch-Janser, Unternehmer und Personalberater
Johannes Kode, Alumnus und Referent im Bundestag
Lena Schneider, Alumnae Uni Erfurt, Personalerin
Prof. Dr. Walgenbach, bis 2008 Professor an der Staatswissenschaftlichen Fakultät, jetzt Uni Jena

Moderation: Sebastian Händschke, Alumnus

Details zu den Teilnehmern:

Florian Busch-­Janser ist Managing Partner von BJP Interim Consultants und stellt Unternehmensberatungen, Kommunikationsagenturen und Kanzleien kurzfristig qualifiziertes Personal zur Verfügung. Der Unternehmer und Personalberater wird beim diesjährigen Alumnitreffen mit uns über Anforderungen der Arbeitswelt an Nachwuchskräfte in Politik und Wirtschaft diskutieren. Busch-Janser ist Autor der Bücher „Karriereguide Public Affairs“ und „Politikberatung als Beruf“. Er ist Wirtschaftsjurist mit Schwerpunkt Arbeitsrecht und diplomierter Politikwissenschaftler.

Johannes Kode absolvierte ein Bachelor-Studium der Staatswissenschaften und Philosophie in Erfurt und am Beloit College, USA. Anschließend arbeitete er u.a. im NGO-Sektor und studierte an der Freien Universität Berlin, wo er einen Master in Politikwissenschaft erwarb und parallel am DFG-
Sonderforschungsbereich „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“ arbeitete. Zur Zeit ist er Fraktionsreferent für Forschungs-, Wissenschaftspolitik und Technikfolgenabschätzung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Nach Ausbildung und Berufsakademiestudium (Dipl.-Betriebsiwirtin) studierte Lena Schneider im Bachelor Kommunikationswissenschaften und Lehr, Lern- und Trainingspsychologie in Erfurt. Ihren Master in erwarb sie Kommunikationswissenschaften an der Universität Amsterdam. Sie verfügt über vielfältige praktische Erfahrungen im Bereich HR, wo sie u.a. bei Google Deutschland und Start-Ups wie Qype die Personalarbeit und -akquise verantwortete. Heute ist sie bei der EON Kundenservice GmbH in Hamburg in der Personalentwicklung tätig.

Von 1999 bis 2008 war Prof. Dr. Peter Walgenbach Professor für Organisationstheorie und Management an der Universität Erfurt. In dieser Zeit baute er Fakultät und Universität mit auf, u.a. als Prodekan der Staatswissenschaftlichen Fakultät und als langjähriges Mitglied im Verwaltungsrat. Er hat in Düsseldorf und Mannheim Psychologie und BWL studiert. In Mannheim promovierte er und habilitierte sich, u.a. nach einem Forschungsaufenthalt in Stanford. Er forscht u.a. zu Fragen von Verantwortung, Governance und Führung auf gesellschaftlicher Ebene, z.B. zur Interaktion von privatwirtschaftlichen und öffentlichen Organisationen. Ab kommendem Jahr wird er sich in einem aktuellen Projekt mit „Führung“ in deutschen Hochschul-Curricula beschäftigen. Seit 2008 hat er den Lehrstuhl für ABWL/Organisation, Führung und HRM an der Friedrich-Schiller-Universität Jena inne.

Das Podium wird moderiert von Sebastian Händschke. Er studierte im Bachelor und im Master Staatwissenschaften und Philosophie in Erfurt sowie am Beloit College, in Berkeley und an der London School of Economics, wo er einen Master in Management erwarb. Er war Ko-Initiator und Mitgründer des Alumnivereins Staatswissenschaften. Z. Zt. ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter
am Lehrstuhl für ABWL/Organisation, Führung und HRM an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, wo er u.a. für das Talentmanagement zuständig ist. Sein Forschungsinteresse gilt der Pluralität von Organisations- und Führungstheorien und der wissenschaftsorientierten Lehre als Brücke zwischen Theorie und Praxis.

Alumnitreffen 2013 vom 8. bis 10. November

Anfang November treffen sich bereits zum vierten Mal die Alumni der
Staatswissenschaften an der Erfurter Universität. (Direkt zur Anmeldung)

Vor nunmehr 10 Jahren hat der erste Jahrgang der Staatswissenschaftler das Studium
beendet. Viele sind in verantwortungsvollen Positionen angekommen. Wir möchten auf
dem Treffen diskutieren: Haben die Staatswissenschaften uns gut auf das Arbeitsleben
vorbereitet? Sind „Staatswissenschaftler ­ Fit für danach?“   Als Gastredner für den Auftakt des Treffens konnten wir den ehemaligen Thüringer Ministerpräsidenten Prof. Bernhard Vogel gewinnen.

Neben den inhaltlichen Diskussionen bietet das Alumnitreffen natürlich auch die
Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre über aktuelle Entwicklungen und Perspektiven
der Staatswissenschaften und Staatswissenschaftler zu sprechen.

Das detaillierte Programm findet ihr Hier.

Daneben machen wir Euch die Übernachtung leicht, indem wir einen Mitwohnservice anbieten: Auf Wunsch vermittelt der Fachschaftsrat eine Schlafmöglichkeit bei aktuellen Studierenden.

Die Anmeldung zum Treffen findet Ihr hier.